ABGESAGT: Gedenken an die Opfer der Luftangriffe von März 1945

Nach Rücksprache mit der Stadt Hattingen ist die für Samstag, 14. März 2020, 11 Uhr geplante Kranzniederlegung am Ehrenmal im Krämersdorf abgesagt.

Das Ehrenmal im Krämersdorf, 1965 vom Heimatverein Hattingen/Ruhr gestiftet. Foto: LRF/HVH

Das Ehrenmal im Krämersdorf, 1965 vom Heimatverein Hattingen/Ruhr gestiftet. Foto: LRF/HVH

Im Frühjahr des Jahres 2020 wird es 75 Jahre zurückliegen, dass bei dem schwersten Bombenangriff des Zweiten Weltkrieges auf die Stadt Hattingen und die Henrichshütte am 14. März 1945 etwa 1.200 Sprengbomben abgeworfen und 144 Menschen getötet wurden. Nur vier Tage später, am 18. März 1945, erfolgte ein erneuter schwerer Luftangriff, bei dem weitere 30 Menschen starben.

Am 14. März 1945 wurde das Gebäude der reformierten Kirche von 1728 am Krämersdorf durch einen Luftangriff zerstört – 144 Hattinger starben allein an diesem Tag im Bombenhagel.

Am 14. März 1945 wurde das Gebäude der reformierten Kirche von 1728 am Krämersdorf durch einen Luftangriff zerstört – 144 Hattinger starben allein an diesem Tag im Bombenhagel.

Der Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V.  wird anlässlich des 75. Jahrestages dieses Luftangriffes auf Hattingen zum Gedenken an die Toten, die Verletzten und die zerstörte Stadt am Samstag, 14. März 2020, um 11 Uhr am Ehrenmal im Krämersdorf einen Kranz niederlegen.

Bürgermeister Dirk Glaser und Pfarrer Dr. Udo Polenske werden der Toten gedenken, Stadtarchivar Thomas Weiß zeigt über 20 großformatige Fotos der zerstörten Innenstadt. Als Gast wird zudem Hans-Dieter Pöppe anwesend sein, der in der Nacht vom 14. auf den 15. März 1945 im Hochbunker am Reschop das Licht der Welt erblickte.

Zum Abschluss der Veranstaltung erklingt das Glockenspiel im Turm der 1945 zerstörten reformierten Kirche im Krämersdorf.

#niewieder

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