März 1945: Luftangriffe auf Hattingen fordern 174 Opfer

Im Frühjahr des Jahres 2020 wird es 75 Jahre zurückliegen, dass bei dem schwersten Bombenangriff des Zweiten Weltkrieges auf die Stadt Hattingen und die Henrichshütte am 14. März 1945 etwa 1.200 Sprengbomben abgeworfen und 144 Menschen getötet wurden. Nur vier Tage später, am 18. März 1945, erfolgte ein erneuter schwerer Luftangriff, bei dem 30 Menschen starben.

Am 14. März 1945 wurde das Gebäude der reformierten Kirche von 1728 am Krämersdorf durch einen Luftangriff zerstört – 144 Hattinger starben allein an diesem Tag im Bombenhagel.

Am 14. März 1945 wurde das Gebäude der reformierten Kirche von 1728 am Krämersdorf durch einen Luftangriff zerstört – 144 Hattinger starben allein an diesem Tag im Bombenhagel.

Der Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. regt an, dass anlässlich des 75. Jahrestages dieses Luftangriffes auf Hattingen am Samstag, 14. März 2020, die Glocken von St. Georg und Peter und Paul zusätzlich läuten. Mit dem Glockengeläut soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass das Schicksal der Bombenkriegsopfer in Hattingen nicht vergessen ist. Zudem regt der Heimatverein Hattingen/Ruhr an, für diesen Tag Trauerbeflaggung für die öffentlichen Gebäude der Stadt Hattingen anzuordnen.

Abschließend schlagen wir zum Gedenken an die Toten, die Verletzten und die zerstörte Stadt eine gemeinsame Gedenkfeier mit Kranzniederlegung an dem 1965 vom Heimatverein Hattingen/Ruhr gestifteten Gedenkstein im Krämersdorf vor.

#niewieder

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