Im Hanse-Jahr macht die Hansestadt Hattingen blau

Im Jahr des 37. Westfälischen Hansestages werden Hattinger*innen und Gäste der Stadt ihr blaues Wunder erleben. Was Stadt und Heimatverein planen, wird im Detail noch nicht verraten. Da aber die hübsch leuchtende erste Blüte der einjährigen Flachs-Pflanze im Juli und August zu bewundern ist, wird ein Stadtbesuch im Sommer 2020 zu einer Fahrt ins Blaue. 

Lein ist eine einheimische Kulturpflanze, aus der Leinfasern hergestellt werden. Man nennt Lein für Fasern auch Flachs. Foto: pixabay

Lein ist eine einheimische Kulturpflanze, aus der Leinfasern hergestellt werden. Man nennt Lein für Fasern auch Flachs. Foto: pixabay

Im 16. Jahrhundert wurden in Hattingen wohl drei Haupthandelsgüter umgeschlagen: das in den Speicherhäusern am Kirchplatz gelagerte Getreide aus dem Norden, Schmiedeeisen aus dem südlichen Bergland sowie Wolltücher und Laken, die vor Ort u.a. aus spanischer Wolle hergestellt wurden. Die feine spanische Wolle der Hansezeit stammte zwar überwiegend vom Schaf, doch wurde zu dieser Zeit auch der Flachs genannte gemeine Lein in und um Hattingen angebaut. Aus ihm stellten die Leineweber das Linnen (Leintuch) her. Noch heute erinnert an diese Tradition die neue Straßenbezeichnung des Sanierungsgebietes „Im Backwerth“: Flachsmarkt.

#HAThatHANSE

 

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