Vereinsfahrt 2017

Die Heimatstube der Siebenbürger Sachsen. Foto: www.dasbergische.de

Die Heimatstube der Siebenbürger Sachsen. Foto: http://www.dasbergische.de

Am Samstag, 6. Mai 2017, lädt der Heimatverein Hattingen/Ruhr ein zu einer Vereinsfahrt zur Heimatstube der Siebenbürger Sachsen im Kulturhaus Drabenderhöhe nach Wiehl im Oberbergischen Kreis. Anmeldeschluss für die Fahrt, die in privaten Fahrgemeinschaften durchgeführt wird, ist der 30. April 2017.

Im Kulturhaus Drabenderhöhe ist seit August 1989 die Heimatstube der Siebenbürger Sachsen eingerichtet. Zu den Sammlungen gehören u.a. Trachten, Schmuck, Stickereien, Kürschnerarbeiten, Keramiken, bemalte Möbel aus Bauernstuben, darunter ein Prunkbett, Zinnsachen, Bilder etc. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in die bis heute gepflegten Sitten und Bräuche der über 800 Jahre alten Tradition und Kultur im Siebenbürger Land. So wurde zum Beispiel ein Siebenbürger Altenheim und ein Turm der Erinnerung errichtet, der unmittelbar an die Geschichte der Siebenbürger Sachsen anknüpft.

Abfahrt um 9.00 Uhr ab Parkplatz S Bahnhof Hattingen/Mitte über Schwelm und Hückeswagen durch das bergische Land.
Ankunft gegen 11.00 Uhr, danach Besichtigung der Ausstellung, Kaffeetrinken und Baumkuchenverkostung
Rückfahrt gegen 14.00 Uhr; nach der Rückkehr in Hattingen gemütliches Beisammensein im „Cafe Am“
Anmeldung bis 30. April 2017 telefonisch bei Angelika Friedrich unter 01 60 / 2 01 45 54

Von 1947 bis 1971 arbeitete Hildegard Schieb als freie Grafikerin in Hattingen. Bild: HVH

Von 1947 bis 1971 arbeitete Hildegard Schieb als freie Grafikerin in Hattingen. Bild: HVH

Der seit vielen Jahren bestehende Kontakt des Heimatvereins zur Drabenderhöhe beruht auf der Grafikerin Hildegard Schieb (1897-1989). 1966 hatte sie im Bügeleisenhaus die Dauerausstellung „Volkskunst aus Siebenbürgen“ einrichtet, deren Bestände bis 2001 am Haldenplatz gezeigt wurden. Schieb lebte seit 1945 als Heimatvertriebene in Hattingen, musste jedoch 1971 ihre künstlerische Tätigkeit wegen eines Augenleidens einstellen. Ihre vermutlich letzte Arbeit ist eine Bordüre mit siebenbürgischen Motiven auf einer Glaswand im Altenheim auf der Drabenderhöhe, in das sie 1973 gezogen war. Von Wiehl aus hielt sie stets Kontakt zu Hattingen, wovon ein reger Schriftwechsel mit Dr. Eversberg, dem damaligen Vorsitzenden des Heimatvereins, zeugt. Hildegard Schieb starb am 9. Juni 1989 im Alter von 92 Jahren. Ihre Bilder hatte sie dem Siebenbürgischen Museum in Gundelsheim vermacht.

Teile dieses Textes über Hildegard Schieb beruhen auf Recherche unserer Vereinsmitglieder Helmut Bock und Klaus Wiesemann.

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