EN Krone 2015

Simulation: Der weihnachtliche Schwibbogen im Hattinger Rathausturm.

Bleibt Simulation: Der weihnachtliche Schwibbogen im Hattinger Rathausturm.

Um 1740 schenkte ein Bergschmied im Erzgebirge seinem Zechenvorstand einen bogenförmigen Leuchter. Er stellte womöglich den Himmelsbogen oder den Bogen des Stollenausgangs dar. In der Tradition fanden diese „Schwibbögen“, mit bergmännischen Motiven verziert, immer weiter Verbreitung. Zur Adventszeit wollte der Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. mit dem größten Schwibbogen der Stadt den Turm des über 100 Jahre alten Hattinger Rathauses krönen – unterstützt durch den AVU-Wettbewerb zur EN Krone 2015!

Blick vom Rathausturm. Foto: LRF

Blick vom Rathausturm. Foto: LRF

Der Rathausturm in Hattingen. Foto: LRF

Der Rathausturm in Hattingen. Foto: LRF

Die elektrisch betriebene „Hattinger Bergbau-Krone“ sollte die Bürger und Gäste der Stadt zur dunklen Jahreszeit grüßen und an die Bergbauzeit an der Ruhr erinnern. Nach einem Ortstermin auf dem Turm des Hattinger Rathauses steht jedoch fest, dass der krönende und leuchtende Schwibbogen derzeit nicht installiert werden kann. Heimatvereins-Vorsitzender Lars Friedrich: „Die Montage an der steinernen Balustrade des Turmbalkons ist nicht möglich, da diese keinen sicheren Halt bietet. Für diese kurzfristige Absage der fest eingeplanten Aktion bitten wir um Nachsicht.“

Da zudem in diesem Jahr die beliebte Weihnachtsbäckerei im Rathaus nicht stattfinden wird und daher weniger Besucher als erwartet den Weg zum Rathaus antreten werden, hat sich der Heimatverein mit der AVU abgestimmt und das Projekt Bergbau-Krone schweren Herzens zurückgestellt. Friedrich: „Wir haben mit der AVU vereinbart, den Preis und das damit verbundene Fördergeld nicht anzunehmen und die Realisation erst einmal auszusetzen.“ Die AVU wird nun den Förderbeitrag in andere Projekte der EN Krone 2015 fließen lassen. „Wir danken an dieser Stelle dem Gebäudemanagement der Stadt Hattingen, der Unteren Denkmalbehörde, der früheren Bürgermeisterin Dr. Dagmar Goch und der AVU, die das Projekt mit dem Heimatverein gerne realisiert hätten. Vielen Dank auch an alle Unterstützer, die auf Facebook für dieses Projekt abgestimmt haben. Doch in diesem Fall muss die Sicherheit vorgehen.“

Um den Hattinger und ihren Gästen dennoch zur Adventszeit eine Freude zu bereiten, wird der Heimatverein pünktlich zum Start des 41. Nostalgischen Weihnachtsmarktes einen ganz besonderen Stern auf dem Haldenplatz leuchten lassen. Mehr zur Aktion „25 Zacken für den Haldenplatz“ demnächst auf diesem Blog.

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