Objekt #5

Ex: Sammlung Freisewinkel

Ex: Sammlung Freisewinkel

In loser Folge stellen wir Ihnen interessante Sammlungen der aktuellen Ausstellung “Hattinger Schätze: Private Sammler stellen aus” im Museum im Bügeleisenhaus (MiBEH) vor. Heute: Spuckbeutel von Guido Freisewinkel/Hattingen

Guido Freisewinkel schreibt über sein Hobby: „Also, ich habe keine Flugangst. Sie? Was machen Sie denn so vor dem Start? Also ich verfolge zuerst die „Turnübungen“ der Stewardessen. Dann checke ich die Lage: sehe nach, ob ich eine Schwimmweste unter dem Sitz habe, bringe den Sitz in eine aufrechte Position und sehe mir die Utensilien in der Sitztasche vor mir an – zuerst den Rettungsplan mit den Notausgängen, dann den Rest. Machen Sie etwa etwas anderes in dieser Flugphase? Spätestens dann habe ich den Spuckbeutel (vornehm) bzw. die Kotztüte (umgangssprachlich) in der Hand.

Hierbei fiel mir als aufmerksamer junger Mensch auf, dass die Tüten, je nach Fluggesellschaft, unterschiedlich aussahen und nahm LEERE Belegexemplare mit nach Hause. Später animierte ich Freunde und Bekannte mir auch von Ihren Urlaubsflügen (LEERE) Tüten mitzubringen. Die Sammelleidenschaft begann…
Ich habe selber noch nie eine Kotztüte ihrer Bestimmung nach gebraucht (also für Apfelkitschen oder benutzte Papiertaschentücher schon, aber sonst nicht). Ich habe auch noch nie im Flugzeug oder auf dem Schiff die Benutzung durch andere Passagiere verfolgen können. Vielleicht waren ja meine Flüge und „Schiffspassagen“ immer sehr ruhig. Falls SIE schon einmal die Tüten benutzen mussten, jemand in Ihrer Sitzreihe oder vielleicht der Reihe dahinter – BEHALTEN SIE DIESE INFORMATION FÜR SICH!!! Ansonsten wünsche ich Ihnen gute Flüge und Schiffsreisen, auf denen Sie nicht kotz… Entschuldigung, spucken müssen. Haben Sie jetzt auch schon einen Würgereiz?

Schade, manche Fluggesellschaften schreiben weder ihren Namen oder das Logo der Gesellschaft auf die Tüte. Können SIE anhand der Sprache auf der Tüte oder durch (schlechte) persönliche Erfahrung meinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. Lassen Sie sich das noch einmal durch den Kopf gehen… Kleiner Hinweis an die Museumsaufsicht genügt. Danke für Ihre Unterstützung.

PS: Ist Ihnen aufgefallen, dass manche Tüten zugeklebt oder „zugeklippst“ werden sollen, während andere wohl einfach offen bleiben sollen. Warum, – keine Ahnung?“

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