Siegfried Dorschel

Kleinzeche Gute Hoffnung im Ludwigstal. Zeichnung: Siegfried Dorschel

Kleinzeche Gute Hoffnung im Ludwigstal. Zeichnung: Siegfried Dorschel

Als der 1912 in Duisburg geborene Siegfried Dorschel 1964 für die Ausstellung „Das Ruhrtal bei Hattingen“ im Festsaal des Alten Rathauses zu Hattingen seine Werke sichtete, wählte er auch fünf Zeichnungen zum Thema Bergbau aus, obwohl er im Katalog zur Ausstellung schrieb: „Diese Bergbaulanschaft ist weitgehend abgelebt“. Trotzdem fügte der Folkwang-Schüler, der von 1936 bis 1940 an der Düsseldorfer Adakemie bei den Professoren Junghans, Schmurr und Ederer studierte, die Momentaufnahmen seinem Skizzenbuch bei: „Sie erinnern (…) daran, dass hier in diesem Hügelland und an diesem Fluß vor mehr als hundert Jahren das größte Wirtschaftsgebiet Europas, das Ruhrgebiet, seinen Ausgang genommen hat.“

Der Heimatverein Hattingen veröffentlichte die Bilder der Ausstellung von 1964 noch im gleichen Jahr in einem von Dorschel und dem Vereinsvorsitzenden, Dr. Heinrich Eversberg, kommentierten Skizzenbuch, das bis 1973 in drei Auflagen in der Reihe der „Heimatkundlichen Schriften“ erschien. Siegfried Dorschel, dessen Sujets Landschaften, Figürliches und Tiere waren, verstarb 1988 in Duisburg.

Das Museum im Bügeleisenhaus kann während der Ausstellung HATTINGEN UNTERTAGE leider keine Originale von Dorschels Bergbauskizzen zeigen und beschränkt sich daher auf diese Online-Dokumentation.

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