Hansetag 2020

Der 37. Westfälische Hansetag findet im Jahr 2020 bei uns in Hattingen statt! Gemeinsam mit dem Westfälischen Hansebund laden wir ein zu einer historischen Zeitreise in die hansische Geschichte Hattingens.

Die Fahne der Westfälischen Hanse am Alten Rathaus in Hattingen. Foto: LRF/HAT

Die Fahne der Westfälischen Hanse am Alten Rathaus in Hattingen. Foto: LRF/HAT

Hattingen freut sich auf den 37. Westfälischen Hansetag am 15. und 16. August 2020 – mit einem zweitägigen Hansemarkt, einem Delegiertentreffen der Vertreter der westfälischen Hansestädte, einem mittelalterlichen Markt und einem Festumzug.

Zeitgleich findet unter dem Motto „Altstadtfest meets Hansetag“ das 46. Hattinger Altstadtfest statt, das bereits am Freitag, 14. August 2020, eröffnet wird.

Aufruf von Hattingen Marketing und Heimatverein Hattingen/Ruhr (folgt)
Aktuelle Aktionen des Heimatvereins zum Hansetag 2020
Die Hanse-Fahrt von Hanse-Bruder Hannes aus Hattingen
Fakten zur Hattinger Hanse-Historie

Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser (links) und HATTINGEN MARKETING-Geschäftsführer Georg Hartmann mit dem historisch gewandeten Promo-Team aus Hattingen beim Weseler Hansetag 2016. Foto: Lars Friedrich

Hattingens Bürgermeister Dirk Glaser (links) und HATTINGEN MARKETING-Geschäftsführer Georg Hartmann mit dem historisch gewandeten Promo-Team aus Hattingen beim Weseler Hansetag 2016. Foto: Lars Friedrich

HH, HB, HL, HRO, HST – Hamburg, Bremen, Lübeck, Rostock und Stralsund sind die Hansestädte, die heute jeder kennt. Doch kaum jemand weiß, dass es Kaufleute aus Westfalen waren, die auf ihren Handelszügen die in der Mitte des 12. Jahrhunderts gegründete Stadt Lübeck besiedelten und von dort über Riga und Nowgorod als Pioniere den russischen Handelsraum erschlossen. In ihrer Blütezeit waren fast 200 Städte in der Hanse (althochdeutsch: Hansa = Gruppe, Gemeinschaft) locker zusammengeschlossen.

Das Westfälische Quartier der Hanse 1556 – 1621. Quelle: LWL verändert nach Gurk 2000

Das Westfälische Quartier der Hanse 1556 – 1621. Quelle: LWL verändert nach Gurk 2000

Das „Artlenburger Privileg“, von Heinrich dem Löwen im Oktober 1161 anlässlich eines Landtages auf der Ertheneburg in Artlenburg ausgestellt, um niederdeutsche Kaufleute (Lübeck) und Gotländische Konkurrenten (Visby) zu befrieden, kann laut Historikern als Ursprung der Kaufmannshanse gelten.

Markus Wieneke, Mitarbeiter der Geographische Kommission für Westfalen, hat zur Rolle Westfalens zur Zeit der Hanse geforscht: „In Westfalen war Dortmund lange Zeit die hansische Hauptstadt, bevor ab 1450 dieser Rang an das rheinländische Köln überging. Daneben standen Soest als älteste Stadt sowie Münster und Osnabrück als wichtigste Zentren, denen wiederum weitere Kategorien von Städten untergeordnet waren.“

Wenngleich viele der westfälischen Bündnismitglieder nicht die Bedeutung der großen Handelszentren an den Küsten besaßen, so hatte Westfalen mit rund 80 der Hanse zugehörigen Städten als Region großen Einfluss auf wirtschaftspolitische Entscheidungen. Dies wird auch in der Mittelalter-Serie von Jan Zweier deutlich, deren Band 1 und 4 in der Hansestadt Hattingen spielen.

Der Beitritt der Stadt Hattingen zum Westfälischen Hansebund (seit 2017 „Westfälische Hanse„) im Jahre 1996 setzte diese Tradition fort und seit dem 6. Juni 2015 gehört Hattingen – ebenso wie Boston in Lincolnshire (England) – sogar zur Internationalen Hanse. Übrigens: Die hansische Geschichte der Stadt Hattingen hat nichts mit der Ruhrschifffahrt zu tun – diese begann um 1780 mit dem Bau des Treidelpfades für die Verschiffung von Steinkohle, Salz aus Königsborn, Getreide und anderer Güter aus dem Ruhrtal. Der letzte Hansetag der historischen Städtehanse fand jedoch über 100 Jahre früher statt – 1669 in Lüneck.

#HAThatHANSE

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