Im Angesicht des Drachen: Sankt Georg und Hattingen

Heute sind sie niedlich und jedes Kind kennt sie: Den kleinen Drachen Kokosnuss, den Enderdrache in Minecraft, die Drachen Nepomuk und Frau Malzahn bei Jim Knopf, Fuchur aus der „Unendlichen Geschichte“, die Drachen bei Harry Potter, den singenden Tabaluga oder Drache Koks aus Ritter Rosts Schrottland.

Ein Drachenritter, hergestellt auf der Henrichshütte. Foto: LRF/HVH

Ein Drachenritter, hergestellt auf der Henrichshütte. Foto: LRF/HVH

Aber auch Hattingen hat seit Beginn des 15. Jahrhunderts einen Drachen, der im Stadtwappen kämpferisch auf den heldenhaften Ritter Georg trifft. Die partizipative Familienausstellung IM ANGESICHT DES DRACHEN – SANKT GEORG UND HATTINGEN mit umfangreichem Rahmenprogramm für Kindertagesstätten und Grundschulen stellt furchteinflößende und nette Drachen sowie mutige Ritter und Retter in unserer Stadt vor.

Für diese Ausstellung suchen wir noch nach Darstellungen des Drachen und des Drachenritters. Frage: Wo überall lauern in Hattingen Georg und der Drache? Tipps gerne per Mail an info@buegeleisenhaus.de oder „Museum Bügeleisenhaus“ als Handy-Kontakt anlegen und WhatsApp an 0175/4194195 senden.

Hintergrundinfo

Der Heilige Georg gehört zu den bekanntesten Heiligen der Christenheit. Der Überlieferung nach stammte er aus einer wohlhabenden Familie in Kappadokien, in der heutigen Türkei. Dort kämpfte er als Legionär für den römischen Kaiser. Wegen seines Glaubens starb er um 300 den Märtyrertod.

Der Legende nach befreite der Heilige Georg die Stadt Silena von einem Drachen, der die Menschen bedrohte. Die Bewohner mussten dem Drachen täglich zwei Schafe opfern. Als es keine Tiere mehr gab, verlangte er Menschenopfer. Schließlich fiel das Los auf die Königstochter. Da erschien der Heilige Georg und nahm den Drachen gefangen, führte ihn gemeinsam mit der Königstochter durch die Stadt und tötete ihn. Daraufhin ließen sich zahlreiche Menschen taufen.

#HATdrachen

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