Kinos rund um Hattingen

Viktoria-Lichtspiele Sprockhövel

Gustav Mühlhaus (rechts) vor seinem Kino. Seinen Wagen hatte er für die Sprockhövel-Premiere des Films "Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren" festlich geschmückt. Foto: Overbeck

Gustav Mühlhaus (rechts) vor seinem Kino. Den Lieferwagen seiner Bäckerei hatte er für die Sprockhövel-Premiere des Films „Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren“ im Jahr 1927 festlich geschmückt. Foto: Overbeck

1912 eröffnete der Bäcker, Gastwirt und Kolonialwarenhändler Gustav Mühlhaus mit den Viktoria-Lichtspielen das erste Kino der Gemeinde Sprockhövel an der Wittener Straße (heute Bochumer Straße 30). Bereits im September 1913 wurde der Saal auf 400 Sitzplätze erweitert.

Auf Grund der positiven Zuschauerentwicklung in den Nachkriegsjahren eröffnete der Enkel des Kinogründers, der ebenfalls Gustav Mühlhaus hieß, am 15. August 1952 nach mehrmonatiger Bauzeit mit „Hanna Amon“ das 432 Zuschauer fassende neue Viktoria-Theater an der Mühlenstraße 2. Für Entwurf, Innenarchitektur und Bauleitung zeichnet Alfred Kern jun. (Sprockhövel) verantwortlich.

Um 1970 schloss das Viktoria. Das Kinogebäude wurde fortan für einige Jahre als Supermarkt genutzt und nach dem Verkauf an ein örtliches Geldinstitut abgerissen.

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