„Zweimal Sperrsitz, bitte!“ Kinogeschichte in Hattingen

Kinos gehören zu den markantesten Orten einer Stadt: Sie bieten (Film-)Kultur, sind soziale Treffpunkte und helfen wegen ihrer auffallenden Fassade oft bei der Orientierung in der urbanen Landschaft. Ihr Verschwinden lässt eine Stadt in vielerlei Hinsicht verarmen.

Die Lichtspiel-Geschichte im Amt Hattingen begann auf der Pfingstkirmes 1898 in Blankenstein und endete 2010 in der Bahnhofstraße in Hattingen. Dazwischen lagen in zahlreichen Lichtspielhäusern bewegte und bewegende Jahre. Mitte der 1950er Jahre warteten im Amt Hattingen über 3.160 Kinosessel in sechs Lichtspielhäusern auf Besucher – täglich!

Kino in Hattingen

Unsere Sonderausstellung erinnert an die Kino-Tradition im Amt Hattingen und stellt die früheren Lichtspielhäuser vor: „Kremer´s Lichtspiele“ in Nierenhorf, den „Adler-Palast„, die „Lichtspiele Friedenseiche“ und das „Burg-Theater“ in Welper, das „Edison Theater„, das „Weiltor-Theater„, die „Lichtburg„, das „Licht-Spielhaus Glocke„, das „Lichtspiel-Theater“ und das „Central-Theater“ in der Innenstadt. Natürlich dürfen die Kino-Vorführungen der Nationalsozialisten in den Dorfsälen und das Schulkino, die „Altendorfer Lichtspiele„, der „Film-Club“ im Schulzentrum Holthausen, das VHS-Kino sowie das „Hüttenkino“ und der „Hattinger Filmclub“ als letzte Kino-Angebote in unserer Stadt nicht fehlen.

Hattingen im Kino

Im zweiten Teil der Ausstellung widmen wir uns dem Drehort Hattingen. Unsere Stadt ist und war schon immer eine  beliebte Kulisse für Filmemacher, meist allerdings für den TV-Bereich. Nicht nur die „Taubenaffäre“ mit Claus Biederstaedt wurde 1970 in Hattingen gedreht. Zuletzt stellen wir Filmschaffende aus Hattingen in Kurzporträts vor.

Und jetzt: Sie!

Jetzt wird es persönlich: Teilen Sie uns für die Sonderausstellung „Zweimal Sperrsitz, bitte!“ Ihre Erinnerungen an Hattinger Kinos mit – der erste Film, der letzte Streifen, die erste Liebe, das schönste Kino-Date, die lustigste Panne. Wir freuen uns, Ihre Erinnerungen mit in die Sonderausstellung „Kino in Hattingen, Hattingen im Kino“ nehmen zu können.

Datenschutzhinweis: Meine E-Mail-Adresse wird nur für den direkten Kontakt zwischen mir und dem Heimatverein Hattingen genutzt. Mein Name wird ausschließlich im Zusammenhang mit der Sonderausstellung „Zweimal Sperrsitz, bitte!“ genutzt (online, innerhalb der Ausstellung und ggf. in einer Publikation); wenn ich einer kompletten Namensnennung nicht zustimme, vermerke ich dies im Textfeld „Meine Kino-Erinnerungen“ (dann wird mein Name abgekürzt, z.B. Max M.). Weiteres regeln die Datenschutzbestimmungen des Heimatvereins Hattingen/Ruhr e.V.

2010 geschlossen: Hattingens letztes Kino an der Bahnhofstraße. Foto: LRF/HAT

2010 geschlossen: Hattingens letztes Kino an der Bahnhofstraße. Foto: LRF/HAT

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