Das DISLIKE am Bügeleisenhaus

Kunst im öffentlichen Raum: Seit 2016 hängt an der schwarz-weißen Giebelfassade des Bügeleisenhauses von 1611 ein Werk des Hattinger Künstlers Stephan Marienfeld aus seiner „DISLIKE“-Reihe.

Stephan Marienfeld und das DISLIKE am Museum im Bügeleisenhaus. Foto: Lars Friedrich

Stephan Marienfeld und das DISLIKE am Museum im Bügeleisenhaus. Foto: LRF/HAT

„Diese Bondage-Arbeit des Künstlers lässt den Eindruck entstehen, als wolle die Form zwischen dem straff gespannten Seil hervor dringen, von dem sie aber gerade daran gehindert wird. Daher auch der Name DISLIKE: sie mag dort nicht festgebunden sein und ‚liked‘ das nicht. Dieses Gegeneinander bietet sowohl erotische Konnotationen als auch Assoziationen von Phänomenen in der Natur”, schreibt das Kunsthaus ARTES über die aus Polyester, Lack und Seil bestehenden Dislike-Unikate von Marienfeld. Das Hattinger Dislike am Museum im Bügeleisenhaus soll den Blick aufs Bügeleisenhaus neu definieren. Unterstützt wurde die Montage durch den Dachdeckermeisterbetrieb Hans Christoph Berster.

Stephan Marienfeld (*1966) ist ausgebildeter Steinbildhauer und war Schüler und lange Zeit Assistent von Prof. Anthony Cragg. Sein Werk steht mit seiner Vielzahl von Skulpturen in der Tradition des Figurativen: In unverwechselbarer Ästhetik schafft er abstrahierte Körper aus Materialien wie z.B. Polyester, Bronze und Aluminium, die einen eigenen Charakter zu besitzen scheinen. Ausgezeichnet mit zahlreichen Kunstpreisen, befinden sich viele seiner Arbeiten in internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen sowie Museen. So auch das Werk DISLIKE: Nationale und internationale Sammlungen und Museen haben dieser Arbeit ein ‚like‘ gegeben und sie in ihren Bestand aufgenommen: z.B. Pinakothek der Moderne in München, Museum Glaspalast in Augsburg, Sammlung CALDIC/Museum Voorlinden in Wassenaar, BAYWOBAU in München, Privatsammlung Ostermann in Witten.

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Marienfeld in Hattingen

  • Einzelausstellung new forms vom 17. Oktober bis 9. November 2003 im Stadtmuseum Hattingen
  • Gruppenausstellung SpielRaum vom 18. April bis 15. Mai 2010 im Stadtmuseum Hattingen
  • Projektarbeit tARTort am 1. September 2012 auf dem Untermarkt
  • Projektpatenschaft „Mehr als einfache Linien, Farben und Formen“ vom 20. August bis 13. September 2015 im Stadtmuseum Hattingen
  • Bürgerausstellung „FamilienBild A3″  ab 21. Mai 2016 im Stadtmuseum Hattingen
  • Ein weiteres DISLIKE hängt in den Räumen der HWG
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