Grußwort von Heiko Hendriks

Heiko Hendriks. Foto: Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Heiko Hendriks. Foto: Landesbeirat für Vertriebenen-, Flüchtlings- und Spätaussiedlerfragen beim Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

Gerne übermittle ich Ihnen meine Grüße sowie meine Anerkennung zur Darbietung der Sonderausstellung „Volkskunst für die Wiedervereinigung: Die ostdeutschen Heimatstuben in Hattingen“, die Sie als Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. in Ihrem Museum im Bügeleisenhaus am 21. April 2018 eröffnen.

Diese Ausstellung, die bekannter Weise ein offizieller Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 SHARING HERITAGE ist und unter Verwendung vieler zeitgenössischer Ausstellungsobjekte, Geschichte erlebbar und greifbar macht, ist insbesondere auch deswegen wichtig, weil dadurch die lange Tradition von Heimatstuben exemplarisch am Beispiel Hattingen in Erinnerung gerufen wird.

Insbesondere auch die Fragestellung „Was erinnert heute in Hattingen an die Heimat der Kriegsflüchtlinge und Vertriebenen? hat einen sehr aktuellen Bezug. Wie erreichen wir in der heutigen Zeit, dass auch die nachfolgenden Generationen an die Flucht und Vertreibung Millionen deutscher Heimatvertriebener nach dem 2. Weltkrieg aus erster Hand – und dies auch mit einem deutlichen regionalen Bezug – informiert werden?

Ich wünsche Ihrer Ausstellung viel Resonanz, verbunden mit der Hoffnung, dass durch sie auch wieder verstärkt das Thema „Flucht und Vertreibung“ in das Bewusstsein der Öffentlichkeit getragen wird.

Berste Grüße
Heiko Hendriks
Beauftragter der der nordrhein-westfälischen Landesregierung für die Belange der deutschen Heimatvertriebenen, Aussiedler und Spätaussiedler

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