Zerbrochen ist sein Wappenschild

Unterstützt vom Verein zur Erhaltung der Isenburg e.V. zeigt der Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. im kommenden Jahr in seinem Museum im Bügeleisenhaus nach zwei Jahren Pause wieder die Ausgrabungsfunde von der Hattinger Burg Isenberg. Die Ruine der im Winter 1225/1226 zerstörten Burg Isenberg ist Hattingens ältestes und bedeutendstes archäologisches Zeugnis des Hochmittelalters. Von 1969 bis 1989 wurde sie von Schülern des Gymnasiums Waldstraße ausgegraben. Der Heimatverein zeigt ausgewählte Funde aus eigenen Beständen.

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Aus diesen Beständen haben wir auch das bildliche Leitmotiv der Ausstellung „Zerbrochen ist sein Wappenschild, mit Trümmern seine Burg gefüllt – Die Grabungsfunde von der Hattinger Burg Isenberg“ ausgewählt.

Das Bildmotiv der Ausstellung 2017 im Museum im Bügeleisenhaus. Foto: Hans-Peter Schuffert | FLASH Foto-Technik & Studio Hattingen

Das Bildmotiv der Ausstellung 2017 im Museum im Bügeleisenhaus. Foto: Hans-Peter Schuffert | FLASH Foto-Technik & Studio Hattingen

Aus den vielen archäologischen Funden, die auf dem Isenberg gemacht wurden, haben wir uns für den Rahmen einer Brosche aus dem 1. Viertel des 13. Jahrhunderts entschieden. Das Objekt zeigt drei individuell gestaltete Tiere – wahrscheinlich Hunde – und wurde aus Zinn gearbeitet. Zwei der Tiere berühren sich am Kopf, zwei am Rumpf.

Über die Bedeutungen der dargestellten Tiere ist nichts bekannt. Die Anzahl der Tiere kann auf den Dreiklang Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft oder Sonne, Mond und Wahrheit als nicht versteckbare Dinge verweisen.

Der 3,5 x 3,5 cm große Rahmen hat die Inventar-Nummer R5-39.

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