Aktuell

Unserem Terminkalender entnehmen Sie die aktuellen Veranstaltungen.

1. Hattinger Wohlgemuth-Tag

Auf der Suche nach Literatur aus dem Ruhrgebiet begegnet der interessierte Leser sehr bald schon dem Bergmann, Dichter und Maler Otto Wohlgemuth, der sich auf vielfältige Weise mit der Landschaft und den Menschen in seiner heimatlichen Region, dem Ruhrland, auseinandergesetzt hat. Ein umfangreiches literarisches Werk, Zeichnungen und Gemälde dokumentieren Wohlgemuths Bestrebungen, seine Eindrücke und Erlebnisse künstlerisch festzuhalten. Das Museum im Bügeleisenhaus, in dessen Räumen der Künstler seine letzten Jahre verbracht hat, gibt am Samtag, 19. August 2016, am ersten „Wohlgemuth-Tag am Haldenplatz Nr. 1“ zwischen 15 und 18 Uhr einen Einblick in das Leben Otto Wohlgemuths. Im Brunnenraum des Museums werden einige seiner grafischen Werke ausgestellt und um 16 Uhr findet dort eine Lesung von Wohlgemuth-Texten statt. Zum Wohlgemuth-Tag muss nur der Museumseintritt gezahlt werden.

Schülerschreibwettebwerb
wurde erfolgreich beendet

Mit mehr als 70 teilnehmenden Schülerinnen und Schülern hat der kreisweite Schreibwettbewerb „Auf den Hund gekommen“ die Erwartungen des ausrichtenden Heimatvereins Hattingen weit übertroffen. Vereinsvorsitzender Lars Friedrich: „Die Jury wird es jetzt nicht leicht haben, die besten Geschichten zu prämieren.“

Teilgenommen hatten am Schreibwettbewerb Gymnasiasten (48), Sekundarschüler (21) und Gesamtschüler (2) aus dem gesamten Kreisgebiet. Während die Hattinger Schulen mit 23 Beiträgen den Wettbewerb deutlich dominierten, freut sich der Heimatverein aber auch über Texte von Ennepetaler, Schwelmer, Breckerfelder, Wittener, Gevelsberger und Wetteraner Schulen.

„Besonders die Klassen 5 und 6 waren mit 37 Teilnehmern stark vertreten“, freut sich Friedrich. Aus den Stufen 7 und 8 kamen 24 Teilnehmer und aus den Stufen 9 und 10 immerhin noch sieben. „Die teilnehmenden Osterstufenschüler haben indes alle Chancen auf einen der drei Preise ihrer Gruppe.“

Nachdem die Jury in den kommenden Wochen die Geschichten rund um die geheimnisvolle Hunde-Brosche von der Isenburg lesen und bewerten wird, findet am Samstag, 18. November 2017, im Foyer der Hattinger Sparkasse an der Bahnhofstraße die Preisvergabe statt. Bis dahin ist auch ein Sammelband mit den besten Geschichten fertiggestellt, der ab Herbst im örtlichen Buchhandel erhältlich sein wird. Lars Friedrich: „Darin enthalten sind selbstverständlich die Preisträgergeschichten, aber auch noch einige andere Stories, die die Jury auswählen wird.“ Insgesamt werden ca. 30 Geschichten abgedruckt.

Teilnehmer Klasse 5/6: 37
Teilnehmer Klasse 7/8: 24
Teilnehmer Klasse 9/10: 7
Teilnehmer Klasse 11-13: 3

Von Schulen aus Hattingen: 23 Teilnehmer
Von Schulen aus Ennepetal: 12 Teilnehmer
Von Schulen aus Schwelm:10 Teilnehmer
Von Schulen aus Breckerfeld: 9 Teilnehmer
Von Schulen aus Witten: 7 Teilnehmer
Von Schulen aus Gevelsberg: 6 Teilnehmer
Von Schulen aus Wetter: 4 Teilnehmer

Teilnehmer Gymnasium: 48
Teilnehmer Sekundarschule: 21
Teilnehmer Gesamtschule: 2

Fotos von der Ranzenparty 2017

Auf der Ranzenparty 2017. Foto: LRF/HAT

Auf der Ranzenparty 2017. Foto: LRF/HAT

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Unser Schülerschreibwettbewerb ist 2017 „Auf den Hund gekommen“

„Auf den Hund gekommen!“ lautet der Titel des Schülerschreibwettbewerbs, den der Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. in diesem Jahr veranstaltet. Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis sind aufgerufen, ihre Geschichte zu einem der schönsten archäologischen Funde aus Hattingen zu schreiben: einer rund 800 Jahre alten Brosche von der Isenburg, die drei jagende Hunde zeigt! Wer hat diese Brosche einst getragen – vielleicht die Burgherrin? Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den drei Hunden? Unter welch spannenden Umständen wurde die Brosche wiedergefunden?

Lars Friedrich vom Heimatverein Hattingen: „Staunen oder Lachen, lustig oder ernst, real oder fiktiv, das liegt in der Hand der Schreibtalente. Egal ob Kurzgeschichte, Gedicht, Abenteuer – alles in Papierform ist erlaubt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.“ Am kreisweiten Wettbewerb sollen Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 13 teilnehmen, die eine weiterführende Schule im Ennepe-Ruhr-Kreis besuchen. Bis zum 14. Juli 2017 können sie dann ihre Texte einreichen. Friedrich: „Der Beitrag muss mit dem Computer geschrieben sein und darf nicht länger als zwei DIN A4-Seiten sein.“

Gelesen und bewertet werden die Beiträge in vier Teilnehmergruppen (5./6. Klasse, 7./8. Klasse, 9./10. Klasse und 11.-13. Klasse) von der stellvertretenden Bürgermeisterin der Stadt Hattingen, Dr. Ulrike Brauksiepe, dem Autoren-Duo Nadine d’Arachart und Sarah Wedler, der Vorsitzenden des Vereins Mentor – die Leselernhelfer, Jutta Kleinheisterkamp, dem Hörfunk-Moderator, Journalist und Buchautor Jürgen Mayer sowie von Ulrich Laibacher (Redaktionsleiter WAZ Hattingen), Bernd Jeucken (Leiter Stadtbibliothek Hattingen) und Lars Friedrich (Heimatverein). Friedrich: „Die Jury bekommt Beiträge, auf denen nur eine Nummer steht und die erst im Nachhinein einem Autor zugeordnet wird.“

Alle Gruppensieger erhalten 200 Euro, die Zweiten 100 Euro, die Drittplatzierten Sachpreise. Zusätzlich wird ein Sonderpreis der Jury verliehen. „Die Preise werden am Samstag, 18. November 2017, um 17 Uhr im Foyer der Sparkasse Hattingen an der Bahnhofstraße überreicht“, freut sich Friedrich.“ Zur Preisverleihung erscheint ein Sammelband mit den Preisträgergeschichten, der auch im örtlichen Buchhandel erhältlich sein wird.

Ermöglicht haben den Wettbewerb, der künftig alle zwei Jahre zu wechselnden Themen stattfinden soll, lokale Partner wie die Sparkasse Hattingen, die Stadtwerke Hattingen, die hwg, Stalter Immobilien, der Schultenhof, das Duden-Institut für Lerntherapie, der Fachbereich Weiterbildung und Kultur der Stadt Hattingen und der Studienkreis Hattingen. Friedrich: „Ab dem 29. April ist die mysteriöse mittelalterliche Brosche, die in der Ruine der einstigen Torhalle der Isenburg gefunden wurde, im Museum im Bügeleisenhaus zu sehen.“ Auf der Internetseite www.schuelerschreibwettbewerb.de können sich die Jungautoren aber schon jetzt von detailreichen Fotografien der Brosche von Hans-Peter Schuffert (FLASH-Foto-Technik & Studio Hattingen) inspirieren lassen.

 

10.000 Interessierte seit 2012 begeistert

Noch bis zum 29. April 2017 hat das Museum im Bügeleisenhaus am Haldenplatz Nr. 1 Winterpause. Pünktlich zum Frühlingfest des Hattinger Einzelhandel öffnet der Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. dann wieder sein Museum und zeigt gleich mehrere Ausstellungen – die archäologisch bedeutsamen Grabungsfunde von der Burg Isenberg in Hattingen sowie von der Burg Altendorf in Essen, über 20 private Sammlungen aus dem gesamten Ennepe-Ruhr-Kreis sowie eine überarbeitete Dauerausstellung zur Geschichte des über 400 Jahre alten Fachwerkhauses.

Lars Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins: „Unsere Ausstellungsthemen kommen bei den Hattingern und den Gästen unserer Stadt gut an. Seit 2012 haben wir mit sehr unterschiedlichen Ausstellungen über 10.000 Museumsfreunde für die Themen Steinzeit, Bergbau und Fachwerk, aber auch für die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges und touristische Souvenirs aus Hattingen begeistert.“

Während aktuell im Museum bereits die ersten Exponate für das kommende Ausstellungsjahr ins rechte Licht gerückt werden, dokumentiert der Heimatverein im Ladenfenster des Hauses mit alten Fotografien aus eigenen Beständen und informativen Kurztexten die historische Bebauung auf der neuen Freifläche zwischen Kaufland, Lux, Spielhalle und Funke-Beck. Friedrich: „Seit der Neugestaltung sind auf dem Platz vor dem Bügeleisenhaus die Grundrisse der Anfang der 1970er Jahre abgerissenen Gebäude sichtbar; im Museumsfenster erfährt man, welche Gebäude dort einst standen.“

Sonderöffnung am 27. August

Am Samstag, 27. August 2016, feiert der Nachbarn des Museums im Bügeleisenhaus, HATTINGEN MARKETING, mit einem Tag der offenen Tür seinen 10. Geburtstag – mit Jazzlight live, Kinderschminken, Fotobox der Sparkasse Hattingen, dem Stauder Getränkefahrrad, einem Gelsenwasser Probierstand, gastronomischen Köstlichkeiten vom SCHULTENHOF und einem Infostand zu „10 Jahre Ruhrtalweg“. Das Museum im Bügeleisenhaus und der Museumsshop des Heimatvereins Hattingen mit exklusiven Stadtsouvenirs hat an diesem Feiertag durchgehend von 10 bis 18 Uhr geöffnet und hält für alle Besucher ein kleines Willkommensgeschenk bereit.

Vorläufiges Programm 2016

Montag, 25. April 2016, 16 Uhr ab Untermarkt
Teilnahmemöglichkeit an der Feierabendtour von Stadtarchiv, ProRad und ADFC: Mit dem Rad auf historischen Wegen von Hattingen nach Blankenstein

Sonntag, 22. Mai 2016, 15 bis 18 Uhr
Internationaler Museumstag mit Grußwort des Schirmherrn, Bürgermeister Dirk Glaser (16 Uhr)

Donnerstag, 9. Juni 2016, 16 Uhr
Kranzniederlegung anlässlich des 20. Todestages von Dr. Heinrich Eversberg auf dem ev. Friedhof

Samstag, 18. Juni 2016, 16 Uhr
Fachwerk-Führung mit Walter Ollenik durch die Hattinger Altstadt

Samstag, 25. Juni 2016
Westfalentag in Hagen – Anmeldung erforderlich!

Mittwoch, 10. August 2016, 21 Uhr
Im Rahmen des Hattinger Ferienspaß: Taschenlampenführung für Kinder und Jugendliche

Samstag, 27. August 2016
Festtag auf dem Haldenplatz: 10 Jahre Hattingen Marketing

Sonntag, 11. September 2016, 15 bis 18 Uhr
Tag des offenen Denkmals

Samstag, 24. September 2016, 16 Uhr
Fachwerk-Führung mit Walter Ollenik durch den historischen Ortskern in Blankenstein

Dienstag, 25. Oktober 2016, 19 Uhr
Vortrag im Alten Rathaus: Freiwillige und Opfer aus Hattingen in den Befreiungskriegen 1813-1815.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der vhs Hattingen.

Sonntag, 4. Dezember 2016, 14 bis 18 Uhr
Adventskaffeetrinken in der Giebelstube des Museums

An allen vier Adventssonntagen um 16 Uhr
Märchenlesung in der adventlich dekorierten Brunnenstube des Museums

Mehr Besucher im Bügeleisenhaus

(HVH) Zufrieden blickt der Vorstand des Heimatvereins Hattingen/Ruhr auf das Ausstellungsjahr 2015 in seinem Museum im Bügeleisenhaus zurück. Vorsitzender Lars Friedrich: „2.680 Interessenten haben sich zwischen April und Dezember mit unserem Ausstellungsthema HATTINGEN UNTERTAGE befasst.“ Mit der Bergbau-Ausstellung und einem breiten Rahmenprogramm mit Wanderungen, Lesungen und Vorträgen konnte der Verein rund 43 Prozent mehr Gäste ansprechen als im Ausstellungsjahr 2014. Damals hatten Hattinger Sammler ihre Schätze ausgestellt.

Das Konzept, über Sonderausstellungen zu lokalen Themen die Besucher für das Museum in dem über 400 Jahre alten Fachwerkhaus zu begeistern, scheint aufzugehen: „Seit der Steinzeitausstellung im Jahr 2012 konnten wir 8.320 neue Freunde des Hauses bei uns am Haldenplatz begrüßen“, bilanziert Friedrich. Diesen Kurs will der 94 Jahre junge Heimatverein dann auch im neuen Jahr fortsetzen, wenn nach der Winterpause am 23. April 2016 die Museumssaison wieder beginnt: Eine attraktive Sonderausstellung plus ein spannendes Rahmenprogramm mit Fachwerk-Führungen durch Hattingen und Blankenstein mit Walter Ollenik, eine Fahrt ins Siebenbürgen-Museum nach Wiehl am Rhein und ein Strauß bunter Aktionen für Familien sollen die Zahl der Interessenten für das nicht subventionierten kleinen Vereinsmuseums weiter steigen lassen.

„Fachwerk 1611 – Bauen. Leben. Schützen“ wird die nächste Sonderausstellung heißen. „Dann ist ein Jahr lang unser Fachwerkhaus von 1611 das größte Ausstellungsobjekt, das wir präsentieren“, verrät Lars Friedrich. „Bis 4. Dezember stellen wir die Geschichte des Gebäudes vor, zeigen bauliche Besonderheiten auf und porträtieren seine Bewohner.“ Zudem zeigt der Verein mehr als ein Dutzend historische Hausbalken von zum Teil längst abgerissenen Hattinger Fachwerkhäusern und auf fast vier Quadratmetern das Stadtmodell von Johann Wittmers, das die Hattinger Altstadt vor der Sanierung der 1960er Jahre im Maßstab 1:100 zeigt. Schirmherr der Sonderausstellung 2016 ist Dirk Glaser, Bürgermeister der Stadt Hattingen.

Anlässlich der Fachwerkausstellung will der Verein (rund 80 Mitglieder) auch klären lassen, wann der dem Altbau von 1611 vorgelagerte Hausanbau tatsächlich entstanden ist. Lars Friedrich: „Seit den 1980er Jahren wird angenommen, dass der Anbau um 1630 entstanden ist. Doch hat man so einen prächtigen Zubau wirklich Mitten im Dreißigjährigen Krieg errichtet, als Hattingen fast durchgängig von katholischen Truppen besetzt war?“ Dies soll 2016 durch die wissenschaftliche Untersuchung alter Fachwerkbalken belegt – oder widerlegt werden.

Weitere Aktionen des Heimatvereins im neuen Jahr: Die erneuten Teilnahmen am Holthauser Rosenmontagszug und der Hattinger Ranzenparty, die Ausrichtung des zweiten Kreativwettbewerbs für Schulen im Ennepe-Ruhr-Kreis, die Fortführung der Sparkassen-Schülerworkshops für Grundschulklassen und die Teilnahme am westfälischen Hansetag in Wesel. „Auch im kommenden Jahr arbeiten wir untern anderem wieder mit vielen Kooperationspartnern wie der Kunstschule Die Basis und der Stadtbibliothek zusammen“, freut sich Friedrich. Im Medienhaus im Reschop Carré wird am 18. Februar auch der neueste Heimatfilm gezeigt, für den der Ennepetaler Horst Groth die Städte des Ennepe-Ruhr-Kreises porträtiert hat; Landrat Olaf Schade wird an diesem Abend auf Einladung des Heimatvereins die Bedeutung des Landkreises für die neun Kommunen erläutern. Beginn ist um 19.30 Uhr.

2015 heißt es HATTINGEN UNTERTAGE

Auf dem Gebiet der neuen Stadt Hattingen wurden von den Anfängen des Ruhrbergbaus bis zum Beginn der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts fast 270 Bergwerke registriert – von der 1684 verliehenen Zeche Hülsiepenbank im Wodantal über die 1965 stillgelegte größte Hattinger Nachkriegszeche, der Gewerkschaft Aurora in Holthausen, bis Glücksstern II, der letzten heimischen Zeche, die 1972 in Stüter geschlossen wurde. Was tatsächlich aus dem Hattinger Kohlerevier in privaten Archiven und Sammlungen erhalten geblieben oder von vielen bergbaubegeisterten Bürgern wiederentdeckt und erforscht worden ist, zeigt das Museum im Bügeleisenhaus ab dem 25. April 2015 in einer Sonderausstellung unter dem Titel HATTINGEN UNTERTAGE. Die Schirmherrschaft über die Ausstellung hat Jens Hendrix, Baudezernent der Stadt Hattingen, übernommen. Neben der Dokumentation zahlreicher Stollenbetriebe vom 3D-Computermodell über Filmeinspielungen bis hin zu Bildern und Zeichnungen werden in sieben Ausstellungsräumen die Wasserversorgung der Altstadt und ausgewählte Bunker des Zweiten Weltkrieges in Schlaglichtern dargestellt. In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V./Arbeitskreis Hattingen, dem Bergbau- und Grubenarchäologischen Verein Ruhr e.V., dem Studienkreis Bochumer Bunker e.V., der vhs-Arbeitsgruppe „Geschichte des Bergbaus im Hattinger Raum”, dem Heimat- und Geschichtsverein Sprockhövel, dem Bergmannstisch Bochum-Süd e.V. und Dank vieler privater Leihgeber kann der Heimatverein mit zahlreichen spannenden Objekten einen Einblick in Bergbau- und Bunkerleben geben. Im Rahmenprogramm zur Ausstellung, die am 6. Dezember 2015 endet, finden sich Wanderungen auf alten Kohlewegen, eine Barbara-Feier, mehrere Besichtigungen, Vorträge und Lesungen, die Sparkassen- Schülerworkshops und nicht nur in den Ferien zahlreiche Mitmach-Angebote.

Advent im Museum im Bügeleisenhaus. Foto: Friedrich

Advent im Museum im Bügeleisenhaus. Foto: Friedrich

Museum schließt am 7. Dezember

Bei heißem Kakao, Kaffee oder Glühwein und hausgemachten Waffeln beendet der Heimatverein Hattingen/Ruhr am Sonntag, 7. Dezember 2014, das Ausstellungsjahr 2014 in seinem Museum im Bügeleisenhaus am Haldenplatz 1. Letztmals sind von 15 bis 18 Uhr die Hattinger Sammlerschätze, die archäologischen Funde von der Isenburg sowie die Ausstellung zur Geschichte des über 400 Jahre alten Fachwerkhauses geöffnet. Der Eintritt am letzten Öffnungtag des Museums ist für Kinder- und Jugendliche bis 16 Jahren frei, Erwachsene zahlen einen reduzierten Museumseintritt in Höhe von 1 Euro.

Märchen im Brunnenraum

An allen Adventssonntagen lädt der Heimatverein Hattingen/Ruhr die kleinen Besucher des Weihnachtsmarktes ein um 16 Uhr zur “Märchenstunde im Brunnenraum”. Bis zu 40 Minuten lang erzählen Vereinsmitglieder im vorweihnachtlich geschmückten Brunnenraum bei Keksen und Kakao mit dem Kamishibai-Erzähltheater Märchen zum Thema Wasser und Brunnen; und wer mag, schaut ab dem 7. Dezember noch um 17 Uhr bei Frau Holle auf dem Untermarkt vorbei. Die Veranstaltung des Heimatvereins Hattingen/Ruhr e.V. zum 40. Nostalgischen Weihnachtsmarkt Hattingen richtet sich an Kindergarten- und Grundschulkinder, für die der Eintritt frei ist. Hinweis: Die Sammlungen des Museums sind am 14. und 21. Dezember nicht zu besichtigen.

Vereinsvorsitzender Lars Friedrich mit dem neuen Schild für den Platz vor dem Museum. Foto: HVH

Vereinsvorsitzender Lars Friedrich mit dem neuen Schild für den Platz vor dem Museum. Foto: HVH

Selma Abraham-Platz

Zum Jahrestages der Reichspogromnacht von 1938 erinnert der Heimatverein Hattingen/Ruhr an die letzte jüdische Besitzerin des Hauses Haldenplatz Nr. 1, Selma Abraham, die vermutlich am 11. Dezember 1941 in das lettische Judenghetto Riga deportiert und dort 1942 ermordet wurde. In Ergänzung zum Stolperstein für Selma Abraham hat der Heimatverein den Platz vor dem Museum im Bügeleisenhaus für ein Wochenende symbolisch in „Selma Abraham Platz“ umbenannt.

Origami-Faltworkshop

Fast jeder kennt sie: gefaltete Sterne als vorweihnachtliche Dekoration. Diese Klassiker aus Papier falten die Teilnehmer des Origami-Workshops für Familien im Museum im Bügeleisenhaus (MiBEH) am Samstag, 8. November 2014, von 16.00 bis 17.30 Uhr. Unter der fachkundigen Anleitung von Heike Schröder falten die Kursteilnehmer einen Stern aus mehreren Modulen, der sich als weihnachtliche Dekoration bestens eignet. Die Faltung der Module ist so einfach, dass auch Anfänger am Ende ein zufriedenstellendes Ergebnis mit nach Hause nehmen können. Origami ist die uralte japanische Kunst des Papierfaltens, bei der aus einem meist quadratischen Blatt Papier durch mehr oder weniger komplexe Faltungen Objekte, wie z.B. Tiere, Sterne, Blüten, Schachteln usw. entstehen. Kursleiterin Heike Schröder beschäftigt sich seit rund fünf Jahren intensiv mit Origami, ist Mitglied bei Origami Deutschland e.V. und vertreibt seit gut 2 Jahren Origami-Papier und Zubehör in Workshops und über ihren Onlineshop www.allerlei-falterei.de, wo sie auch eigene Papier-Designs verkauft. Materialkosten: 5 Euro pro Person. Der Workshop ist ausgebucht!

Kinderaktionstage im MiBEH

Die Kindermitmachaktion “Jäger des verlorenen Schatzes” führt vom 3. bis 5. Oktober 2014 jeweils zwischen 15 und 18 Uhr durch das “Museum im Bügeleisenhaus (MiBEH)” und belohnt findige Spürnasen mit einem kleinen Preis! Teilnehmen können alle Museumsgäste bis 14 Jahren – egal ob allein, oder – sofern sie noch nicht lesen können – in Begleitung. Bei einer Rallye durch das Museum müssen 12 Fragen beantwortet werden und für das richtige Lösungswort erhalten die Teilnehmer an der Kasse einen kleinen Preis. Darüber hinaus nehmen alle Teilnehmer am Jahresende an der Verlosung eines attraktiven Hauptpreises teil. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Taschenlampenführung durchs Museum

Nur im Schein von Taschenlampen erkunden am Mittwoch, 8. Oktober 2014, um 19 Uhr Jugendliche zwischen 9 und 12 Jahren das über 400 Jahre alte Fachwerkhaus am Haldenplatz 1. Ein spannender Rundgang führt vom Keller durch die Ausstellungsräume bis zum Dachboden und somit auch hinter die Kulissen des Museums. Anmeldungen (Kosten: 1,50 Euro) sind ab sofort telefonisch unter 0175/4194195 möglich.

Letze Schnadegang-Etappe
führt nach Blankenstein

Die fünfte und letzte Etappe des Ersten Hattinger Schnadeganges führt am Sonntag, 7. September 2014 über die Strecke Im Brahm – Hibbelweg – Am Vogelbruch – Hackstück (1. Pause / 5 km) – Kleine Kuh – Bredenscheider Straße (2.Pause / 4 km) – Schemberg aufwärts – Im Röhrken – Naturschutzgebiet Im Katzenstein – Pilgrimshöhe (4 km).
Treffpunkt zur gemeinsamen Busanreise mit der Buslinie 332 ist um 9.20 Uhr am Hattinger Busbahnhof (Busabfahrt: 9.35 Uhr). Wer individuell zum Startpunkt an der Haltestelle „Im Brahm“ in Sprockhövel-Bossel kommen möchte, findet sich dort bis 9.55 Uhr ein.

Am Endpunkt der von Mitgliedern des Heimatvereins Blankenstein begleiteten Etappe des Grenzganges erhält jeder Teilnehmer, der im Schnadegangpass mindestens drei von fünf Wanderungen dokumentiert hat, den kleinen Schnadegang-Pin des Heimatvereins Hattingen/Ruhr.

Rückfahrtmöglichkeiten:
Katzenstein, Hattingen ab 15:10
Hattingen Mitte S-Bahnhof, Hattingen an 15:28
Katzenstein, Hattingen ab 15:18
Hattingen Mitte S-Bahnhof, Hattingen an 15:53
Katzenstein, Hattingen ab 15:40
Hattingen Mitte S-Bahnhof, Hattingen an 15:58

Heimatverein lädt ein zum
bunten Tag des offenen Denkmals

Der diesjährige „Tag des offenen Denkmals“ am Samstag, 14. September 2014, wird sich mit dem Motto Farbe einem wahren Universalthema widmen. Die farbliche Gestaltung von Bau-, Kunst- und Bodendenkmalen sowie Gärten und Parks ist seit jeher ein wesentlicher Aspekt für ihre Erschaffer gewesen. Und zum Thema Farbe hat Hattinger Bügeleisenhaus wahrlich viele Facetten zu bieten, die am Denkmaltag von 15 bis 18 Uhr bei freiem Eintritt beleuchtet werden.

Farben prägen unsere Wahrnehmung von Objekten entscheidend. Sie haben einen hohen Symbolwert, schützen die Oberflächen und sie wirken bis in unser Innerstes. Deshalb ist der zielgerichtete Umgang mit ihnen wichtig für alle Denkmalpfleger, Restauratoren, Denkmalbesitzer, Archäologen und Handwerker.

Bei zwei offenen Führungen am Tag des offenen Denkmals um 15.30 und um 17.00 Uhr präsentiert der Heimatverein als Eigentümer des Bügeleisenhauses und Träger des dortigen Museums den Farbenreichtum des historischen Fachwerkhauses von 1611 – vom Kellersteingrau bis zum Dachschieferrot. Und wer mag, gestaltet im Anschluss sein eigenes farbenfrohes Museumshaus in Bügeleisenhaus-Form aus Papier – alle Kreationen werden dann im Museum ausgestellt. Parallel hält der Heimatverein für alle Interessierten ein neues Faltblatt bereit, das zu einem 15-Minütigen Rundgang zum Thema „Fachwerk“ durch die Hattinger Altstadt einlädt.

Dirk Sondermann liest in
der Buchhandlung Kape

Sie heißen „Der Ring des Friedrich von Isenberg“ oder „Der Zwerg auf dem Brinkmannshof“ oder „Die übermütige Herrin von Haus Cliff“ – auch im Hattinger Raum wurden seit Jahrhunderten zahlreiche Sagen überliefert. Auch diese vielen heimischen Sagen sind „Hattinger Schätze”, die es zu bewahren gilt. Der Heimatverein Hattingen hat deshalb Sagen-Sammler Dirk Sondermann eingeladen, der am Mittwoch, 17. September 2014, um 19 Uhr eine Auswahl von Sagen der Region vorstellen wird. Veranstaltungsort ist die Buchhandlung Kape an der Großen Weilstraße 10 in Hattingen. Der Eintritt zur Sagen-Lesung ist Dank der freundlichen Unterstützung durch das KULTUR BÜRO der Stadt Hattingen frei.

Zu verleihen: drei Doppel-CDs mit 57 Hörspielen sowie sechs dokumentarische Produktionen aus den Jahren 1950 bis 2005 im mp3-Format mit einer Gesamtspielzeit von 52 Stunden. Foto: LRF/MiBEH

Zu verleihen: drei Doppel-CDs mit 57 Hörspielen sowie sechs dokumentarische Produktionen aus den Jahren 1950 bis 2005 im mp3-Format mit einer Gesamtspielzeit von 52 Stunden. Foto: LRF/MiBEH

(lwl) Seit den 1950er Jahren produziert und sendet der WDR niederdeutsche Hörspiele in westfälischer Mundart. Um das in den vergangenen Jahrzehnten entstandene niederdeutsche Hörspielrepertoire für eine breite Öffentlichkeit zugänglich zu machen, veröffentlicht der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) nun einen repräsentativen Querschnitt in einer limitierten CD-Reihen-Edition. Ab sofort können die Hörspiele der nicht freiverkäuflichen CD-Reihe über den Heimatverein Hattingen/Ruhr e.V. für Bildungs- und Heimatarbeit oder auch den privaten Gebrauch ausgeliehen werden – eine Anfrage per Email an info@buegeleisenhaus.de klärt die aktuelle Verfügbarkeit.

Die vom LWL-Medienzentrum für Westfalen produzierte CD-Reihe „Geschichten von Land und Leuten. Niederdeutsche Hörspiele im WDR“ beinhaltet Klassiker der niederdeutschen Literatur, wie von Augustin Wibbelt und Anton Aulke, aber es finden auch moderne westfälische Mundartautoren und experimentelle Hörspiele sowie dokumentarische Features Berücksichtigung – z.B. Norbert Johannimlohs Stücke „De Atomreaktor“ und „Airport Mönsterland“. Das Projekt wurde vom NRW-Kulturministerium gefördert. Der Hörspieldramaturg und Redakteur des Westdeutschen Hörspiels im WDR, Georg Bühren, der die Konzeption der Reihe und die Auswahl der Stücke übernommen hat, wird in die Edition einführen. Sie enthält in drei Doppel-CDs 57 Hörspiele sowie sechs dokumentarische Produktionen aus den Jahren 1950 bis 2005 im mp3-Format mit einer Gesamtspielzeit von 52 Stunden: Teil 1 behandelt die frühen WDR-Hörspielproduktionen der 1950er Jahre, Teil 2 jene der 1960er und 1970er Jahre und Teil 3 die Hörspiele von 1980 bis 2005.

Rückblick Ausstellungseröffnung

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Der Heimatverein hebt im Ausstellungsjahr 2014 „Hattinger Schätze“: Vom 10. Mai bis 7. Dezember 2014 werden im Museum im Bügeleisenhaus (MiBEH) am Haldenplatz 1 in fünf verschiedenen Ausstellungen Hattinger Kostbarkeiten präsentiert, die kleine und große Besucher zum Staunen, Freuen, Wundern, aber auch zum Nachdenken anregen. Die Schirmherrschaft hat Marlis Fry, Vorsitzende des Kulturausschusses der Stadt Hattingen, übernommen.

Nach dem Erfolg der Hattinger Souvenirausstellung im Vorjahr gibt der Heimatverein Hattingen 2014 heimischen Sammlern die Möglichkeit, zumindest einen Teil ihrer Sammlungen auszustellen. Die Hattinger Aline Hagel sammelt zum Beispiel seit fast 15 Jahren Kaffeefilter der Firma Melitta und hat zwischenzeitlich über 200 Filter zusammengetragen – in nahezu allen bekannten Größen und Farben, mit einem, drei oder vier Löchern, aus Porzellan und Metall, für die Kaffee- und Teezubereitung. Die Leidenschaft, Porzellanfilter zu sammeln, weckte Aline Hagels Ehemann Renny Horst: Als der braune Kunststofffilter, der für das morgendliche Aufbrühen des Frühstückskaffees genutzt wurde, an Ansehen verlor, kaufe ihr Mann auf einem Trödelmarkt einen Porzellanschnellfilter von Melitta.

Neben Kaffeefiltern gibt es Einblicke in 15 weitere Hattinger Privatsammlungen. Lars Friedrich, Vorsitzender des Heimatvereins: „Die großen Schätze der Menschheit sind keineswegs schon alle in Museen ausgestellt oder werden in wissenschaftlichen Archiven aufbewahrt – und erst recht nicht diese Kleinode und Besonderheiten. Die „Hattinger Schätze“ wurden auch nicht als Wertanlage zusammengetragen, sondern aus Begeisterung, Leidenschaft, ernstem Anliegen oder auch nur einem Tick. Sie sind nette Spielerei oder oft auch Zwangstat, auf jeden Fall sind sie eng mit der Persönlichkeit des Sammlers verwoben. Und: Jede Sammlung eine Welt für sich.“

Während im Brunnenraum des über 400 Jahre alten Fachwerkhauses mit freundlicher Unterstützung der GELSENWASSER eine neue Infostation zum Thema „Wasserversorgung der Altstadt“ entstanden ist und im Vorraum Erinnerungen an die letzten 39. Hattinger Altstadtfeste zu sehen sind, geht es in der Museumshalle ernst zu: dort erinnert der Heimatverein an Hattinger Kriegs- und Kriegerdenkmäler, die es heute teilweise nicht mehr gibt – wie das Ehrenmal aus dem Rathaus, das Denkmal vom Kirchplatz oder die vom Friedhof Waldstraße verschwundenen Gedenksteine der dort bestatteten russischen Zwangsarbeiter.

Zudem wird der Heimatverein im jetzt startenden Ausstellungsjahr das Museum verstärkt für Schulen öffnen: Im Rahmen der Sparkassen-Schülerworkshops sponsert das Geldinstitut Hattinger Schülern den geführten Museumsbesuch und das kunstpädagogische Angebot der Kunstschule „Die Basis“. Und auch darüber hinaus haben Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren in diesem Jahr freien Eintritt ins Museum – ebenso wie die Inhaber der Hattinger Ehrenamtskarte.

Das Museum im Bügeleisenhaus (MiBEH) ist vom 10. Mai bis 7. Dezember samstags und sonntags sowie an Feiertagen von 15 bis 18 Uhr geöffnet. Lars Friedrich: „Für einen gemeinnützigen Verein ist es ohne öffentliche Zuschüsse schwer, ein Fachwerkhaus wie das unsere am Haldenplatz zu erhalten. Deshalb fließen Eintrittsgelder und der Verkaufserlös des Jahresbuttons 2014, den der Hattinger Grafikdesigner Thomas Serres exklusiv für den Heimatverein entworfen hat, komplett in die Sanierung – in diesem Jahr zum Beispiel in die Erneuerung von Lehmgefachen im Eingangsbereich.“

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